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Hintergründe


3M Verkehrssicherheit - Reflexe Aktuell

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Wirtschaftlichkeit

Fahrbahnmarkierungen und Wirtschaftlichkeit

Effizienz in der temporären Markierung!

Auf Bundesfernstraßen sind vorübergehende Fahrbahnmarkierungen zur Führung des Verkehrs im Bereich Arbeitsstellen laut RSA besonders wichtig. Der richtige Einsatz dieser Markierungen erhöht die Marge des Verkehrssicherungs-Unternehmens, spart Aufwand bei den Straßenbehörden, erhöht die Sicherheit für Verkehrsteilnehmer und minimiert volkswirtschaftliche Schäden durch Unfälle und Staubildung. Weiterlesen »


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Mehr Sicherheit in Arbeitsstellen – weniger volkswirtschaftlicher Schaden


Straße mit Reflexfolien Die Staus auf den deutschen Autobahnen nehmen immer dramatischere Ausmaße an. Wie der ADAC mitteilt, summierten sich die 130.000 im Jahr 2008 gemeldeten Staus auf eine Gesamtlänge von 375.000 Kilometer. Dies entspricht in etwa der Entfernung zwischen der Erde und dem Mond. Arbeitsstellen auf Bundesfernstraßen sind für etwa 80.000 Kilometer Stau mit insgesamt knapp 80.000 Stunden Stillstand verantwortlich.

Man rechnet für die Wartezeiten im Stau mit einem volkswirtschaftlichen Schaden von 122 Milliarden Euro pro Jahr. Knapp ein Drittel davon gehen auf das Konto von Baustellen. Zu den hohen Kosten kommen noch die ca. 12 Milliarden Liter Kraftstoff, die unnötig verbrannt werden und die zusätzlichen CO2-Emissionen hinzu.

Eine klare Führung durch Tag und Nacht bei jeder Witterung und sichtbare Markierungen sind erste Schritte zu einer sicheren, unfallfreien Arbeitsstelle mit fließendem Verkehr.

Die gelbe Markierungsfolie, die übergeordnet zur weißen Markierung gilt, ist ein hochtechnisches Zusammenspiel aus einer stark belastbaren optischen Oberfläche und einem hochfesten Trägersystem, das auch eine vielfache Überrollung durch schwere Nutzfahrzeuge übersteht. Die Klebetechnik muss so eingestellt sein, dass die Folie auch bei Arbeitsstellen langer Dauer an Ort und Stelle bleibt und die Folie dennoch auch schnell, rückstandsfrei und deckenschonend zu demarkieren ist.

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Beanspruchung von temporärer Markierung bei Arbeitsstellen längerer Dauer


Straßenarbeiter setzen StraßenmarkierungenFür ständig überfahrene Markierungen in Arbeitsstellen auf Autobahnen ist die Verkehrsklasse P7 mit 4.000.000 Überrollungen maßgebend. Eine Untersuchung der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Straßenwesen stellt fest, dass temporäre Markierungen besonders in engen und stark belasteten Autobahnabschnitten in der Realität deutlich häufiger überfahren werden und die angesetzte Lebensdauer von temporärer Markierung bereits nach wenigen Tagen überschritten wird.

Es müssen daher Markierungsmaterialien eingesetzt werden, die der Dauer der Maßnahme, der Beanspruchung und der Fahrbahnbreite des betreffenden Streckenabschnittes angemessen sind und bei jeder Witterung eine eindeutige Leitwirkung ergeben. Bei längerfristigen Arbeitsstellen auf Bundesfernstraßen kann dies in der Regel nur eine Folie der Verkehrsklasse P7 leisten.

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Deckenschonende Demarkierung als Entscheidungskriterium


Straßenarbeiter setzen StraßenmarkierungenDie Demarkierung ist die zweite Herausforderung an das Produkt. Das Beratungsunternehmen TraffiConsult hat gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Stuttgart das Verhalten von temporärer Markierung im Hinblick auf die Entfernbarkeit und die dabei eventuell vorhandenen Rückstände untersucht und einen Bericht angefertigt.

Folien unterschiedlicher Hersteller und eine gelbe Agglomeratmarkierung wurden auf einem für Demarkierungen schwierigen offenporigen Asphalt eingesetzt. Nach fast 4 Monaten Liegedauer auf einem Autobahnabschnitt wurden folgende Demarkierungsverfahren an den Markierungsproben angewendet:

  • Abziehen der Folie von Hand
  • Wasserhochdruckverfahren bis 2.500 bar
  • Hochdruck-Trockeneisstrahlverfahren
  • mechanische Feinfräse

Die eingesetzten 3M Fahrbahnmarkierungsfolien Stamark A721VHD und A721 waren die beiden einzigen Prüfmuster, die sich restlos durch Abziehen von Hand wieder entfernen ließen. Alle anderen Proben bedurften aufwendiger maschineller Behandlung und hinterließen Spuren auf der Fahrbahn.

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Auszug aus den Untersuchungsergebnissen:


Straßenarbeiter setzen Straßenmarkierungen 3M™ Stamark Markierungsfolie A721VHD / P7
Die profilierte Folie lässt sich von Hand mit mittlerem Kraftaufwand entfernen. Die Gewebestruktur und die Profilierung der Folie sind vollständig vorhanden. Ein Nacharbeiten während des Abziehens ist nicht erforderlich. Das Prüfstück lässt sich zügig und zusammenhängend entfernen.

3M™ Stamark Markierungsfolie A721 / P6
Die profilierte Folie lässt sich mit mittlerem Kraftaufwand abziehen. Auch hier bleiben die Gewebestruktur und die Profilierung der Folie vollständig erhalten. Durch Nacharbeiten während des Abziehens mittels eines Spachtels ist das gesamte Prüfstück ohne zusätzlichen Aufwand restlos entfernbar.

Die Untersuchung stellt fest, dass bei der Applikation von Folie, insbesondere auf OPA-Belägen, eine ausreichende Materialstärke vorhanden sein sollte. Damit kann ein Festfahren der Markierung in die Oberflächenstruktur verhindert werden. Eine Folie mit größerer Materialstärke nimmt die Zugkräfte besser auf und lässt sich somit leichter entfernen und vermeidet einen erhöhten Demarkierungsaufwand durch den Einsatz von Wasserhochdruck- Technik und mechanischer Feinfräse. Dabei wären eine verzögerte Verkehrsfreigabe und meist auch eine Beschädigung der Fahrbahnoberfläche unvermeidlich.

Beide 3M Folien besitzen mit dem ausgeprägten Waffelprofil nicht nur eine hohe Materialstärke, sondern auch ein Kanalsystem für den leichten Ablauf von Regenwasser für eine gute Nachtsichtbarkeit bei Nässe. Retroreflektierende Keramikperlen sind geschützt auf den Flanken aufgebracht und ergeben auch bei langer Standzeit eine gute Reflexion.

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Phantomspuren – Realität oder Fiktion?


Straßenarbeiter setzen StraßenmarkierungenUnmittelbar nach der Demarkierung wurde von TraffiConsult die Fahrbahnoberfläche auf Rückstände wie z. B. Klebstoffreste untersucht. Bei den Folientypen, die von Hand entfernt werden konnten (3M 721VHD und 3M 721), waren lediglich geringe Klebstoffrückstände auf der Fahrbahnoberfläche vorhanden. Ein stabiles Gitternetz hält die Konstruktion zusammen und der Klebstoff trennt sich bei der Demarkierung nicht von der Folie. Eventuell auf der Oberfläche verbleibender 3M Primer und Klebstoffrückstände zersetzten sich zudem unter dem UV-Sonnenlicht innerhalb von ca. 4 bis 8 Wochen nach der Demarkierung.

Woher aber kamen die Spuren, obwohl der Bericht den beiden 3M Folien eine gute Ablösung bescheinigt hat? Es zeigt sich, dass in diesem Fall die „Phantomstreifen“ nicht, wie bisher angenommen, durch Markierungsrückstände, sondern durch eine unterschiedliche Beanspruchung der Deckenoberfläche hervorgerufen werden. Die Untersuchung wies nach, dass die Fahrbahnoberfläche durch die aufgelegte Folie vor Radüberrollungen und Witterungseinflüssen geschützt wurde.

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Expertenmeinungen: Kamener Kreuz und Ausbau Peißen-Schkeuditzer Kreuz


Bundesverkehrsminister zum Kamener KreuzBAB A 2 / Ausbau Kamener Kreuz, 3M Stamark A721VHD, Okt. 2008 – Aug. 2009 Mit täglich 160.000 Fahrzeugen gehört das Kamener Kreuz zu den am höchsten belasteten Autobahnkreuzen in ganz Deutschland. Der Aus- und Umbau des Kamener Kreuzes ist abgeschlossen. Der Bundesverkehrsminister gab das Bauwerk am 25.08.2009 für den Verkehr frei.

„Für diesen kritischen Streckenabschnitt brauchten wir eine temporäre Markierung mit besonderen Eigenschaften“, stellt Herr Markus Kirchhoff vom Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Südwestfalen, fest. „Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war, dass wir mit dieser extrem haltbaren profilierten Markierungsfolie die komplette Schlechtwetterperiode von Oktober bis April überbrücken konnten. Damit wurde das Risiko einer Nachmarkierung ausgeschlossen, die in dieser feuchten Jahreszeit ohnehin nicht von Dauer ist.

Christoph KrelleBAB A 14 / 6-spuriger Ausbau Halle Peißen-Schkeuditzer Kreuz, 3M Stamark A721VHD, April 2008 – Aug. 2009
Der Ausbau der A14 beseitigt ein Nadelöhr im schon gut entwickelten Verkehrsnetz Sachsen-Anhalts und Mitteldeutschlands. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir die Folie nach 16 Monaten von der Betonoberfläche restlos wieder runterbekommen,“ bemerkt respektvoll Herr Christoph Krelle vom Landesbetrieb Bau Sachsen-Anhalt. „Waschbeton mit seiner sehr grob strukturierten Oberfläche, in die eine Folienmarkierung durch Überrollung eingepresst wird, ist für die Haltbarkeit und auch für die Demarkierung ein schwieriger Untergrund.

Nach 16 Monaten hartem Einsatz hatten wir große Bedenken, dass Rückstände der Folie auf der Fahrbahnoberfläche verbleiben. Die Folie wurde aber per Hand ohne Rückstände zu hinterlassen abgezogen. Respekt!

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